Am Donnerstag hat sich der "Förderkreis Anhalt Bernburg e.V." gegründet.

Zum Vorstand des neuen Vereins, dem auch Mitglieder des SV Anhalt Bernburg angehören, wurden Steffen Spott als Vorsitzender, sowie Uwe Amelang und Marco Mansfeld als erster bzw. zweiter Stellvertreter gewählt.

Der Förderkreis Anhalt Bernburg e.V. wird fortan als wirtschaftlicher Träger des Drittlagahandballs fungieren.

In den kommenden Tagen stehen für den Verein Gespräche mit Sponsoren und Spielern an, um den laufenden Spielbetrieb abzusichern.

Bereits am Donnerstagabend wurde der Mannschaft vor dem Training die Neuorganisation vorgestellt.

Ende Oktober musste der Handballträgerverein Anhalt Bernburg e.V. Insolvenz anmelden.

Der Trägerverein übernimmt die geschäftliche Abwicklung des Ligabetriebs, bspw. die Gehälter der Spieler. Er ist jedoch nicht der Lizenzinhaber für den Punktspielbetrieb; dies ist der SV Anhalt Bernburg.

Weil beides getrennt ist, ist mit einer Insolvenz nicht der zwangsweise Abstieg aus wirtschaftlichen Gründen verbunden.

Derzeit laufen konstruktive Gespräche, wie der Spielbetrieb weiterhin fortgeführt werden kann.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Insolvenz des Trägervereins hatte sich die Mannschaft bereit erklärt, weiterhin am Punktspielbetrieb teilzunehmen und war gegen den VfL Potsdam angetreten.

Chris Heyer hat seinen Vertrag mit dem SV Anhalt Bernburg aufgelöst.

Ihm liegt ein Arbeitsangebot aus Halle (Saale) vor, das ihm ein aktives Training in Bernburg nicht mehr ermöglichen würde.

Wir wünschen Chris für die Zukunft alles Gute!

Der SV Anhalt Bernburg hat am Samstag gegen den TSV Burgdorf II eine hohe Heimniederlage kassiert.

Das Team um Trainer Martin Ostermann geriet sehr früh in eine aussichtslose Lage und lag bereits zur Halbzeit mit 7:17 zurück. Davor hatte sie zwischen der 9. und 21. Minute keinen Ball ins gegnerische Tor getroffen.

Am Ende unterlag der SVA mit 18:32.

Mit einem 35:32 hat sich der SV Anhalt Bernburg am Samstag auf der Erfolgsspur zurückgemeldet.

Gegen Flensburg II dominierten die Saalestädter die Partie, von einer kleineren Zwischenphase Mitte der zweiten Hälfte einmal abgesehen.

Als Flensburg noch ein Mal gefährlich wurde (26:27, 51.), nutzte Anhalt eine doppelte Überzahl, um das Spiel für sich zu entscheiden. Mit einem 5:0-Lauf drehte Anhalt regelrecht auf und machte so den Heimsieg fest.

Bereits kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Spielplan.